Theorie auf hohem Niveau

In der Schweiz gibt es neun Berufsfachschulen, welche die zukünftigen Drogistinnen und Drogisten ausbilden. In rund 2000 Lektionen wird ihnen das nötige Wissen in den folgenden Unterrichtsbereichen vermittelt. Mehr als die Hälfte davon werden allein die beratungsrelevanten Grundlagen aufgewendet (Pharmakologie, Pathophysiologie, Phythotherapie, Pharmakognosie, Ernährung, Erfahrungsmedizin, Salutogenese, Humanbiologie, Chemie, Ökologie, Sachpflege, Schönheitspflege, Hygiene, Medizinprodukte, etc.)

Einheitliche Lehrmittel

In Zusammenarbeit mit dem Verlag Careum und branchennahen Autoren aus verschiedenen Teilen der Schweiz ist ein einheitliches Lehrmittel für die Berufsfachschule und die überbetrieblichen Kurse entstanden. Die Berufschulen sind zwar frei in der Wahl der Lehrmittel, die meisten Berufsschulen setzen das neue Lehrmittel, oder zumindest Teile davon, im Unterricht ein. Es kann als Gesamtdokument oder in Einzelheften direkt beim Verlag Careum bestellt werden.

Berufsmaturität (BM)

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann neben der beruflichen Grundbildung vom 2. bis 4. Lehrjahr oder nach Abschluss der Grundbildung die Ausbildung zum Erwerb der eidgenössischen Berufsmaturität absolviert werden. Berufsmaturanden werden während der Grundbildung zu Gunsten der Berufsmaturitätsausbildung wöchentlich einen halben Tag vom regulären Unterricht befreit. Die Berufsmaturität ermöglicht nach Erwerb der vorgeschriebenen beruflichen Praxis einen prüfungsfreien Eintritt in die höhere Fachschule für Drogistinnen und Drogistinnen (ESD). Ebenfalls steht der Besuch verschiedenster Fachhochschullehrgänge offen.