DrogistIn - ein spannender Beruf mit Zukunft ...

Drogisten bieten bis zu 12’000 Produkte aus den Bereichen Gesundheit, Schönheit und Sachpflege an. Individuelle Dienstleistungen und kompetente, persönliche Beratung, sind ihre Stärken. Insbesondere die Themen Selbstmedikation und Naturheilmittel sind ein wichtiger Bestandteil des Berufes. Wo sinnvoll, stellen sie auch ganz individuell auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmte Heilmittel selber her. Der zielgerichtete und offene Kontakt mit unterschiedlichen Kunden, die Artikelvielfalt und der lebhafte Betrieb setzen Selbständigkeit und aktives Mitdenken voraus.

Die Grundlagen der Ausbildung zur Drogistin/zum Drogisten EFZ

Die Ausbildung basiert auf der berufsspezifischen Verordnung des Staatssekretariates für Bildung, Forschung und Innovation (SBF) zur beruflichen Grundbildung und wird anhand des darauf basierenden Bildungsplanes umgesetzt. Dieser legt einerseits fest welche Inhalte in den vier Lehrjahren zu vermitteln sind und koordiniert andererseits die Ausbildung bezogen auf die einzelnen Richt- und Leitziele zwischen den drei Bildungsorten Berufsschule, Drogerie und überbetrieblichen Kursen. Im Standardlehrplan werden die Inhalte des Bildungsplanes weiter präzisiert und konkretisiert.

Der Schweizerische Drogistenverband ist die «Organisation der Arbeitswelt» (OdA) für den Drogistenberuf gemäss Berufsbildungsgesetz. Die gesamte Grundbildung wird durch die Kommission für Berufsentwicklung und Qualität (B+Q SDV) betreut, welche für die Durchsetzung und Weiterentwicklung des Bildungsplans verantwortlich ist. Die Kommission wird durch den operativen Leiter Aus- Fort- und Weiterbildung des SDV präsidiert und setzt sich aus Vertreterinnen und Vertreter der Branche, der Berufsschulen, der überbetrieblichen Kurse, der Kantone und des Bundes (SBFI) zusammen.